Thematische Stadtführungen durch Zwettl

Ansichtssache

Schlendern Sie in Begleitung durch die Altstadt von Zwettl und lernen Sie die Geschichte und Geschichten hinter den Fassaden kennen. Aber nicht nur das! Mit Hilfe alter Bilddokumente wird die Entwicklung der Stadt erläutert und der Blick für das ästhetisch gewachsene Stadtbild geschärft.

Vom Badschöpfen, von der khunst der Zanbrecherey und haimblichen Orthen

Diese Stadtführung wirft einen Blick auf einen ganz anderen Bereich des mittelalterlichen Lebens in Zwettl. Die sanitären Verhältnisse waren im Mittelalter nicht überragend, und von Hygiene im heutigen Sinn hielt man nicht viel. Auch stellte die Versorgung der Zwettler Bevölkerung mit brauchbarem Trinkwasser sicherlich jahrhundertelang ein großes Problem dar.

Wie sich die findigen Zwettler zu helfen wussten wird in dieser Spezialführung zum Thema gemacht. Begeben Sie sich auf einen Streifzug durch die Altstadt, und erfahren Sie mehr über die Lebensbedingungen im mittelalterlichen Zwettl.

Khüpfl, Küffel und Krepße – eine kulinarische Führung durch Zwettl

Dass Getreide und Mehl die wichtigsten Nahrungsbestandteile im Mittelalter darstellten ist allgemein bekannt. Das Wissen, dass diese zu vielfältigem Backwerk verarbeitet wurden, ist wohl nicht mehr so verbreitet. Doch was stand noch auf dem Speiseplan der mittelalterlichen Stadtbevölkerung? Und wo kamen die Lebensmittel her?

Begeben Sie sich auf Spurensuche in der Ackerbürgerstadt Zwettl! Erfahren Sie mehr über die Urfelder, Fischwasser und Salzstadel und lernen Sie die mittelalterliche Kochkunst kennen.

Brotsitzer und Wasserröhrer – ausgestorbene Berufe und altes Handwerk

Wenn Sie wissen wollen, was diese Damen und Herren zu tun hatte, dann schließen Sie sich der Stadtführung an! Lernen Sie den Schuhmachermeister Otto Mayer kennen und erfahren Sie viel Interessantes über die Ausbildung der Lehrlinge, die Walz der Gesellen und das Meister werden. Geschichten von unehrenhafte Gesellen und diebischen Ledererburschen runden den Spaziergang ab.

Verliebt, verlobt, verheiratet – Die Zwettler Ver-Führung

Jahrhunderte lang wurde in Zwettl gelebt, geliebt und geheiratet. In historischen Unterlagen finden sich unzählige Anekdoten rund um Eheschließungen und Schwangerschaften, aber auch Geschichten von randalierenden Vätern, leichtfertigen Weibspersonen und respektlosen Kindern. Begeben Sie sich auf Spurensuche nach Liebesgeschichten und Heiratssachen.

Zwettler Wirthausgeschichten

Wegen der beengten Wohnverhältnisse waren Gasthäuser der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens in der Stadt. Hier wurde getrunken, gefeiert und das eine oder andere Geschäft abgewickelt. Brau- und Schankhäuser gab es viele in Zwettl. Außerdem hatte jeder Zwettler Bürger von alters her das Recht in seinem Haus „leitzugeben“, also Bier und Wein auszuschenken. Dementsprechend finden sich in den Zwettler Ratsprotokollen unzählige Anekdoten rund um Feste, Vergnügungen und Trunkenbolde.

Hören Sie die Geschichte des Torwärters Adam Pfann, der sich mit „Saufbriedern“ herumschlagen musste. Erfahren Sie, wie es dem Lebzelterlehrling Sigmund Hafenprätl erging, der „saubere Gesänger“, also Gstanzeln, über Bürgerstöchter erdichtete und viele weitere Geschichten.

Bier-Führung

Bier war das alltägliche Getränk der einfachen Leute im mittelalterlichen Zwettl. Dementsprechend gab es ab Mitte des 16. Jahrhunderts mehrere Brauereien in der Stadt. Wandeln Sie auf den Spuren von Hanns Preuer, dem „Preuherren“ im städtischen Brau- und Schankhaus. Finden Sie heraus, wo bürgerliche Brauhäuser standen und wie dort Bier gebraut wurde.

Pfeiffer, Spielmann und ein Goldstück

Obwohl die tägliche Arbeitszeit bis zu 17 Stunden betragen konnte, bestand in der frühen Neuzeit das Leben nicht nur aus Arbeit. Zahlreiche Heiligen-, Fasten, Bitt- und Beichttage sorgten mit geselligen Aktionen für erholsame Unterbrechungen. Daneben gab es viele private Festlichkeiten wie Hochzeiten oder „Kindlmahle“, die fast immer von Musik begleitet wurden.
Bei einem launigen Spaziergang durch die Gassen von Zwettl erfahren Sie mehr über Vergnügungen und die Ursprünge des Musiklebens in der Stadt. Lauschen Sie den Geschichten vom Thurnerensemble, von diversen „Musikbanda“, Orgelziehern, Cimblern und Lautenisten. Doch auch die Gegenwart liefert Material für Geschichten, denn schließlich wurde erst vor kurzem ein „Goldstück“ sehr kontrovers diskutiert Der Stadtspaziergang „Pfeiffer, Spielmann und ein Goldstück“ bringt Ihnen die Stadt Zwettl aber nicht nur durch Erzählungen näher, sondern auch mit Musik und Gesang. Passend zu den Geschichten hören Sie über Audiogeräte kurze Musikstücke von Zwettler Musikern.
Achtung! Die Teilnehmerzahl ist mit maximal 25 Personen begrenzt!